// SYSTEM-LOG: KLASSIFIZIERTE DATEIEN – WAS IM SCHATTEN VON MERIDAS 5 LAUERT
// SYSTEM-LOG: PROJEKT_MERIDAS_5 // SCHATTENARCHIV
// STATUS: KONZEPTE_IN_PLANUNG // NOTIZBUCH_OFFEN
// KNOTENPUNKT: MERIDAS_5 // ZUKUNFTSPERSPEKTIVE
// DATUM_FREIGABE: 11. OKTOBER 2026
Der Cursor blinkt rhythmisch, die Finger tippen: Aktuell sitze ich mitten in Kapitel 5 der Rohfassung von Band 2. Die Szenen gewinnen an Schärfe, die Atmosphäre zieht an – und genau in solchen Phasen passiert etwas, das wohl viele Schreibende kennen:
Je tiefer man in eine Welt eintaucht, desto lauter werden die Stimmen am Rande des Geschehens.
Meridas 5 ist keine Kulisse, die nach der letzten Manuskriptseite einfach verblasst. Während ich an Band 2 arbeite, poppen plötzlich Fragen, Figuren und Vergangenheiten auf, die ihren eigenen Raum fordern.
Heute möchte ich euch einen ganz exklusiven, aber vorsichtigen Blick in mein Notizbuch geben – auf Ideen und Projekte, die aktuell im Hintergrund heranreifen. Wichtig vorweg: Das sind keine festen Release-Versprechen oder Deadlines, sondern ein ehrlicher Blick darauf, wohin sich diese Welt entwickeln könnte.
1. Das große Ganze: Meridas 5 als Trilogie (Band 3 im Visier)
Viele Leser haben mich gefragt, wie lange die Hauptreihe eigentlich werden soll. Für mich steht die übergeordnete Architektur mittlerweile fest:
»Meridas 5« ist als Trilogie gedacht.
Band 1 hat die Schlingen gelegt, Band 2 zieht sie gnadenlos zu – und Band 3 soll das große, unvermeidliche Finale werden. Ein Abschluss, an dem alle Fäden, Intrigen und offenen Rechnungen der Stadt aufeinandertreffen. Ich möchte keine endlose Reihe ohne klares Ziel erzählen, sondern eine wuchtige, dreiteilige Geschichte mit einem echten Höhepunkt.
2. Begleitakte: „Die Kinder der Finsternis“
Wer Band 1 gelesen hat, weiß, wie viele emotionale Fragen am Ende noch im Raum stehen – allen voran das Schicksal von Janet, Eva und Maddie.
Unter dem Arbeitstitel „Die Kinder der Finsternis“ gibt es die Idee für ein eigenständiges Begleitbuch, das sich ganz dem Schicksal der drei widmet. Keine klassische Kriminalermittlung, sondern eine dichte, berührende und packende Erzählung darüber, was diese Stadt mit den Menschen macht und welche Spuren sie hinterlässt.
3. Die Origin-Akten: Wie alles begann
Neben der Zukunft drängt auch die Vergangenheit der Figuren an die Oberfläche:
- Die Geschichte von Hank & Eva: Wer die beiden kennt, spürt ihre besondere Verbindung. Aber wie haben sie sich eigentlich kennengelernt – und wie haben sie sich lieben gelernt? Eine geplante Kurzgeschichte soll genau diesen Ursprung beleuchten. (Und ja: Im Kern wird das wohl meine allererste Romance-Geschichte – natürlich im unverwechselbaren Meridas-5-Stil ;))
- Alec – Der Mann in Schwarz: Über ihn hüllen sich dunkle Legenden. In einer eigenen Kurzgeschichte werdet ihr erfahren, wie aus Alec überhaupt erst »der Mann in Schwarz« wurde – und welche Ereignisse ihn zu der gefürchteten Gestalt gemacht haben, die durch die Schatten der Stadt zieht.
💡 Oberste Direktive: Eins nach dem anderen
Bevor jetzt falsche Erwartungen entstehen: Band 2 hat absolute Priorität.
Als Selfpublisher mit Familie und Beruf gilt für mich: Fokus schlägt Hektik. All diese Geschichten sind Ideen, Skizzen und Szenenfetzen in meinen Akten. Sie beweisen mir vor allem eines: Diese Welt lebt, sie atmet, und es gibt noch verdammt viel zu erzählen.
Aber geschrieben wird Schritt für Schritt: Erst wird die Rohfassung von Band 2 beendet, dann folgt der Feinschliff – und erst wenn Band 2 in euren Händen liegt, entscheiden wir, welche Akte als Nächstes geöffnet wird.
📡 Euer Eindruck?
Mich würde interessieren: Wenn ihr in die Zukunft blickt – welcher dieser Fäden klingt für euch am spannendsten? Das Schicksal der drei in „Die Kinder der Finsternis“, die Anfänge von Hank & Eva oder die Entstehung des Mannes in Schwarz?
Schreibt es mir gerne auf Instagram oder TikTok – ich bin gespannt auf eure Gedanken!
Jetzt ruft aber erst einmal wieder Kapitel 5.
Euer
Jona